Donnerstag, 13. August 2009

Paros-Santorini

Allein, aber nicht einsam!!!

Hmm, so lange gewartet, um was zu berichten, so dass ich jetzt gar nicht weiss, wo ich anfangen soll.
Paros war super zum nichts tun, obwohl sonnenbaden und Gin Tonic dabei trinken ganz schoen anstrengend sein kann. Die Tage haben wir gut genutzt, nur um dann abends festzustellen, dass wir viel zu muede sind, um noch auszugehen. Aber Freilichtkino in Griechenland ist ein Muss, ist eh Englisch mit Untertitel, genau wie ich;s mag.

Santorini ist von der ersten Sekunde an ein Wunder. Die Inseln sind atemberaubend schoen. Gestern haben wir eine Tour zum Vulkan, zu den Hot spots (die jedoch leider zu Geruchsverstimmung fuehrten) und zum Sonnenuntergang in Io (weltberuehmt offenbar, es war alerdings der einzige bewoelkte Abend in den ganzen zwei Wochen).
Mein Highlight war allerdings die Insel Thirasia. der Hafen liegt wie bei den anderen Staedten in einer kleinen Bucht, wobei die einzelnen Touristenfallen an den Kliffs kleben. Auf dem Ruecken eines Esels erreicht man dann die verzauberte Stadt Manolas, wo nur wenige Touris rumlaufen, man dafuer mit den Eingeborenen in Gespraeche ueber die Schoenheit ihres Ortes verfaellt. Und dann war es da, ein verlassenes Hotel, mit dem unglaublichsten Ausblick, mit einem Innenleben als haetten die Bewohner es gerade erst verlassen. Nur das gemaeuer erzaehlt davon, dass das wohl schon vor 30 40 Jahren passiert sein muss. Hach, da kann man anfangen zu traeumen...

Meine Aussis haben mich nun in Richtung Party Island verlassen. Ich habe mir spontan ein Hotel in Fira (ist wohl die Hauptstadt hier) fuer einen dekadenten Preis geleistet und werde die Gegend heute und morgen allein erkunden. Dafuer kann ich nach langer Zeit mal wieder selbst was kochen und gleiche das durch eine Nacht auf dem Flughafen wieder aus.

So, jetzt geh ich mal los und schaue mich um.

Sonntag, 9. August 2009

Nachtrag

Beruemt beruechtigte Schildkroeten hab ich auf Zakynthos leider auch nicht gesehen, dafuer schmueckt mein Knoechel jetzt aber ein kleines Exemplar. Ist aber nur Henna...

Kalamaki-Piraeus, Piraeus-Paros

Glueck oder Koennen?

Ein Abenteuer kommt selten allein dacht ich mir waehrend der letzten Tage.
Als wir noch auf Zakynthos waren, mag zwar nicht alles so geklappt haben wie wir uns das eigentlich gedacht hatten, aber ne klasse Zeit hatten wir allemal. Statt das beruehmt beruechtigte Schiffswrack zu sehen, haben wir eine Bootstour zu beruechtigt beruemten Hoehlen gemacht. Das auch mit Boot, von welchem wir alle froehlich in die kuehlen Fluten sprangen. Und sogar noch einigen Abenteurern folgten, die auf ein Kliff kletterten und sich wagemutig in die salzige Brandung stuerzten. (Hmm, ich hab jetzt wahrscheinlich das Bild aus der Axe- oder irgendeiner anderen Werbung hervorgerufen, so hoch war dann Kliff und brandung doch nicht, aber fuer mich immerhin aufregend genug, dass ich spaeter noch zitternde Knie hatte)

Gestern begann dann unser Roadtrip zurueck zum festen Festland, wobei der erste Glueckstreffer schonmal war mit dem Auto trotz vollem Schiff (und Faehrticket fuer den Nachmittag erst) noch mitzufahren. Griechen moegen wohl Tetris sehr gerne. Am Abend in Piraeus war es noch extremer. 1 Minute vor Abfahrt des Schiffs sind wir noch mit Karten praktisch auf die Bruecke gesprungen. Die frage lautet nun, war das alles Glueck oder habe ich das meinen beiden Mitreisenden zu verdanken, die gekonnt die Griechen (meist die Maenner) um Hilfe hier und da bitten. Da kann man sich echt noch was von abgucken. Hahaha.

Donnerstag, 6. August 2009

Thessaloniki- Athen, Athen-Kalamaki

Hallo Europa!

Nach einer nicht enden wollenden Odysee komme ich nun mal dazu etwas zum bisherigen Urlaubsverlauf zu schreiben. Leider erstmal nicht viel, weil auf der Tastatur lauter verwirrende kyrillische Buchstaben die Sicht versperren und vertauscht sind. Ausserdem muss ich mir die Strandhitze aus dem Gesicht waschen, bevor wir endlich mal was richtiges essen gehen (gestern haben wir das glatt vergessen)

Erstmal, mir geht's gut. Endlich angekommen... Von Thessaloniki mit dem Zug war nicht mal schlimm, aber danach hakte es erstmal. Ich hatte ein nicht so tolles Erlebnis mit einem Athener Taxifahrer (alles Betrueger, ich schwoere). Dann haben wir den Bus nach Zakynthos verpasst und lauter solche Spaesse. Aber wir sind ja jung und flexibel, zei von uns dreien mit Fuehrerschein und Kreditkarte LOL, also haben wir einfach mal ein Auto gemietet (super Preis fuer 5 Tage fuer jeden nur 70 Euro) und sind selbst hergeduest. Seitdem haben wir vor allem am Strand gelegen, gestern an einem wunderschoenen in einer Bucht gelegenen, der zu einem Apartmentkomplex gehoert. Alles voll liebe Leute (es gab nen kostenlosen Sonnenschirm fuer die sonnenungeuebte Jenny und Obst fuer alle, yeah) und wundertolles Wasser.
Gerade kaufte ich ein Kleidchen, dass ich dann heute Abend, wenn wir ausgehen anziehen kann, fuehlt sich ganz wie Urlaub an.
Es ist sehr spassig wie ich mich zurueck in mein Englisch finde, mit einer Austarlierin alleine zu sprechen ist nochmal was anderes als den beiden zuzuhoeren, und hier trifft man mit den beiden dann auch noch weitere von der Sorte.
Na gut, hoffe allen geht's gut.
Damit schliesse erstmal ab.

Samstag, 1. August 2009

Besuch von der anderen Seite der Erde

Heute ist es endlich soweit, hoher Besuch aus Melbourne reist an. Und zusammen werden wir die Weltherrrschaft an uns reißen. Naja ok, ich muss mich erstmal von dem Versuch gestern noch ausruhen, aber dann...
Oh Mann, ich liebe Berlin, echt, aber jetzt will ich endlich los. Ich brauch n anderes Klima und ne andere Welt, in der ich nicht verstehen kann, was die Leute auf der Straße und im Bus für dummes Zeug reden, ich einen riesigen Feuerball von Sonne im Meer versinken sehe, der sich mit nem riesigen Mond (mindestens doppelt so groß wie der gestern) abwechselt und Tretboot fahren!!!

Montag, 27. Juli 2009

Urlaubsaufregung

So, das jetzt als mein letzter Blog-Eintrag vor dem eigentlichen Urlaubsantritt:
War heute nochmal fleißig transkribieren, wollte nämlich mit einem mir den Urlaub wohlverdienenden Gefühl nach Berlin fahren. Obwohl, die letzten Tage mit meinem Lieblingsbesuch (Oma und Opa waren da!!!) schon so'n bisschen wie woanders sein war. Waren wir ja auch, zum Beispiel beim Herrmann in Detmold und den Externsteinen (jaja, nicht ex tern) nahebei und sogar in Münster, heut hab ich noch die Sonne volle Breitseite bekommen... Ihr seht, ich hab schwer zu tun ;-)) Die letzten Dinge von meiner Verreiseliste sind nun auch langsam abgehakt. Dann kann's ja losgehen...

Montag, 20. Juli 2009

Muskeln und Menschen in OWL

Falls ich schon jemals behauptet haben sollte einen Muskelkater zu haben, war das hiermit unwissentlich gelogen. Einen Dreier-Canadier plus ca 40 kg leichtes Mädel plus mich zu befördern und noch zu lenken ist also selbst nach monatelanger Fitness-Vorbereitung meine offizielle Grenze. Sich dann aber zusätzlich noch den Arm zu zerren, das ist irgendwie blöd. Hab mich wohl nicht richtig aufgewärmt und gedehnt, denkt da der erfahrene Sportler und Recht hat er.

Was anderes: Wenn man schon in der Kaufhalle fremde Gespräche mithören muss, weil man vergessen hat den mp3-Player auf ganz laut zu stellen, dann mist natürlich klar das man den Westdeutschen dabei erwischt wie er was ganz komisches sagt, also so ungefähr:
Er: Ja noch zwei Prüfungen und dann fahr ich erstmal nach Graal-Müritz.
Sie: Äh, wo ist das denn?
Er: Ach eigentlich ist das ganz schön, ein bisschen Ausspannen, ein paar Biere mit freunden trinken. Das ist in Ostdeutschland.
Die Ortsbeschreibung hätte laut Aussprache und Ton auch Tadschikistan, Grönland oder so sein können, auf jeden Fall was ziemlich außergewöhnliches. Ach die armen Ostwestfahlen, kommen hier wohl nicht so oft weg. Und drüben, da kennen sie noch nicht mal die Namen der Bundesländer.
Wenige Minuten vor dieser Szene konnte ich zumindest den Kartenverkäufer der Deutschen Bahn noch zum Schmunzeln bringen als ich mein Nachtzug-Ticket von Thessaloniki nach Athen bei ihm erstehen wollte. Hach die Jugend, die macht ja Sachen, dachte er sich wohl und schwelgt nun noch in Erinnerungen an die alten Tage als er mit nichts als nem Rucksack durch die Bretagne gelatscht ist.